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Herausforderungen des modernen Bauwesens

HÖHER, WEITER, SCHNELLER    ▶

Aus Kostengründen und dem stark gestiegenen Bedarf an Wohnraum wird mittlerweile immer schneller und immer höher gebaut. Dies erfordert ganzjährige Baustellen, ermöglicht durch fortschrittliche Baustoffe, die selbst bei sehr niedrigen Temperaturen verarbeitungssicher sind.

Das Problem: dem Rohbau fehlt die Zeit, auf natürliche Weise auszutrocknen.

Ob Ziegel, Kalksandstein, Porenbeton, Bimsstein, Betonstein oder auch Porotonziegel – bei Niederschlägen dringt das Regenwasser bis in die unteren Steinschichten ein und erschwert die Mauertrocknung erheblich. Um die Kosten der nachträglichen Rohbautrocknung vermeiden oder wenigstens reduzieren zu können, wird die Abdeckung der Mauerkronen bei schlechtem Wetter empfohlen. In Fachkreisen wird geraten, täglich bei Arbeitsende die Mauerkronen abzudecken und sie so bis zum Arbeitsbeginn am nächsten Tag zu schützen.


HAUSBAU IM WINTER  ▶

Ein weiteres Problem des ganzjährigen Hausbaus: schnell wechselnde Temperaturdifferenzen in der kalten Jahreszeit. Während dem Abbindeprozess des Mörtels / Klebers ist das Aufrechterhalten einer Mindesttemperatur äußerst wichtig. Das Abdecken des Mauerwerks bietet einen Schutz, der die Einhaltung der Herstellerempfehlung bezüglich der Temperatur deutlich erleichtert.

Weiterhin verhindert das Abdecken des Mauerwerks bei Minusgraden, dass Teile der Mauer durch Gefrieren von eindringender Feuchtigkeit wie Regen- oder Schmelzwasser beschädigt werden.


PROVISORISCHE ABDECKUNGEN   ▶

Das tägliche Auf- und Abdecken der Mauerkrone mit von Ziegeln oder Ähnlichem beschwerten Folienresten ist für das Personal vor Ort bisher eine zeitaufwendige sowie mühsame Aufgabe. Eine fehlende Abdeckung wird oftmals einfach mit der Hoffnung begründet, dass Regen, Nebel oder Schnee ausbleiben werden.

Verantwortungsbewusst ist dieses Handeln nicht, weder gegenüber dem Arbeit- noch dem Auftraggeber. Nässe im Mauerwerk verringert die Dämmwirkung, erhöht damit den Energieverbrauch und fördert die Schimmelbildung, dessen Beseitigung äußerst kostspielig ist. Die Trockenlegung des Mauerwerks kann leicht im fünfstelligen Bereich liegen, wobei die Kosten zunächst der Bauherr aufbringen muss, ungewiss darüber, ob es je erstattet wird.


NÄSSESCHÄDEN   ▶

Nässeschäden beim Rohbau sind keine Seltenheit.

Der Grund: Niederschlagswasser, das durch fehlende oder nicht fachgerechte Abdeckungen ins Mauerwerk eindringt. Reste von Verpackungsfolien oder Schalplatten, die mit herumliegenden Ziegelsteinen beschwert werden, erfüllen dabei nicht die Anforderungen an einen fachgerechten Nässeschutz. Im Gegenteil, bei stärkerem Wind oder Stürmen werden Sie zur Gefahr für die Umgebung.

Zudem hat Nässe hat negative Auswirkungen auf die Dämmleistung. Berechnungen von Experten beziehen sich auf Baumaterialien mit klar definierten Werten. Dringt Feuchtigkeit ein, so ändert sich das Dämmverhalten und zieht Bau- sowie Baufolgeschäden und nässebedingte Wärmebrücken nach sich.


GESETZLICHE BAUVORSCHRIFTEN   ▶

DIN 18299 schreibt Baufirmen gesetzlich vor, dass Mauerkronen gegen eindringendes Niederschlagswasser geschützt werden müssen – mit Nässe vollgesogene Rohbauwände darf es nicht geben. Die Verordnung BG-V C22 regelt den Unfallschutz und bezieht sich unter anderem auf herunterstürzende Gegenstände, die dritthäufigste Unfallursache beim Bau. Provisorische Mauerabdeckungen, wie etwa mit Mauersteinen beschwerte Folienreste, erfüllen weder die Anforderungen an den Nässe- noch an den Unfallschutz. Sie sind stattdessen zeitintensiv, umständlich und unzuverlässig.


NACHTRÄGLICHE KOSTEN   ▶

Was kostet eine nachträgliche Horizontalsperre?

Werden die Arbeiten von innen ausgeführt, liegen die Kosten bei 200 bis 250 Euro pro laufenden Meter. Das Schlitzen der Mauer von außen ist meist teurer. Injektionsverfahren mit Epoxydharz oder Zement als auch das vorherige Trocknen der wassergefüllten Kapillaren im Mauerwerk kostet um die 200 Euro pro Quadratmeter.

Was kostet die Sanierung eines feuchten Kellers?

Die Abdichtung an sich kostet etwa 50 bis 100 Euro pro Quadratmeter bei Betonfugen oder 250 bis 300 Euro pro Quadratmeter für spezielle Injektionsverfahren. Insgesamt entstehen so schnell Kosten von 15.000 bis 30.000 Euro für die Kellersanierung.